Zeit, bei den Bartmeisen vorbei zu schauen

Bartmeise

Bartmeisen sind Nahrungsspezialisten, sie zu beobachten, wie sie an den Rispen der Schilfhalme großer Schilfflächen, Samen herausknabbern, ist am besten im Herbst und Winter möglich, wenn die Samen reif sind und die Sommerspeise der Bartmeisen, Insekten und Spinnen rar geworden sind. Ich hatte gehört, dass die Bartmeisen im Moment sehr aktiv sind, das Wetter war gut, es wehte kein Wind und ich beschloss mein Bartmeisenrevier einen Besuch abzustatten. Bereits als die Sonne knapp über dem Horizont auftauchte, hörte ich das leise Zirpen der Meisen, die eigentlich keine sind. Im schönen Licht, krabbelten sie an den Schilfhalmen aufwärts und knabberten die Rispensamen, bis sie im kleinen Grüppchen weiterflogen um plötzlich ein paar Meter weiter im Schilf abzutauchen.

Seeadler in freier Wildbahn

Seeadler in PolenJeden Tag, wenn ich mich in die Natur begebe um zu fotografieren, sehe ich Seeadler, die majestätisch am Himmel ihre Bahnen ziehen. Sie in Deutschland zu fotografieren, bedarf größten Glückes, denn ihre Fluchtdistanz ist dermaßen groß, dass sie selbst mit Superteleobjektive kaum wirkungsvoll abbildbar sind. Lediglich großes Glück, eine feste, dauerhafte Ansitzhütte, beste Tarnung und Beziehungen zu Pächtern eines Grundstücks im Adlerrevier helfen dann. Doch wer hat das schon? Im Internet bin ich auf den Fotografen Marcin Nawrocki aufmerksam geworden, der in Polen Ansitzhütten im Seeadlerrevier anbietet. Im Oktoer 2015 habe ich mich also auf den Weg nach Polen gemacht und habe von der Dunkelheit bis in die Dunkelheit in einem gut getarnten Versteck angesessen. Schon die absolute Ruhe, jenseits des in Deutschland allgegenwärtigen Zivilisationslärms, war beeindruckend. Als Vorhut der Adler kommen Rabenkrähen und Elstern, die die Aufmerksamkeit der Adler auf sich ziehen. Erst nach einer ganzen Weile traut sich der erste Adler an den Luderplatz. Sehr vorsichtig checkt er die Umgebung ab. Die kleinste Bewegung und das kleinste Geräusch veranlassen ihn sofort zu flüchten. Erst wenn er nach einigen Minuten zu fressen beginnt, kann man fotografieren und er stört sich nicht mehr an dem Klicken der Verschlüsse. Nach und nach kommen dann immer mehr Adler. Ein beeindruckendes Schauspiel beginnt.

Große Vögel / Big Birds

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Nach grauen Tagen,

Waldkauz

Dunst und Nieselregen, schaute heute Morgen plötzlich die Sonne durch den Nebel. Ich packte schnell meine Ausrüstung und fuhr dem Waldkauz einen Besuch abstatten. Leider war das Laub noch nicht so herbstlich, wie ich es mir vorgestellt hatte, aber das Wetter war herrlich, leicht nebelig und die frühe Morgensonne schien golden durch den Nebel und verzauberte die Landschaft in ein herrlich warmes Licht. Der Eisvogel flog blitzschnell mit lautem Pfeifen an mir vorbei und es war wunderbar still im Wald. Mein Freund der Waldkauz saß wie so oft auf seinem Baum und döste in den Tag hinein. Wie herrlich sind diese Momente, die man bei dieser Stimmung erleben darf.

Die Brunft der Rothirsche ist vorbei …

Damspießer

… und das Wetter ist herbstlich geworden im Duvenstedter Brook. Nur noch vereinzelt hört man morgens Rothirsche und sieht sie mit Glück im Nebel. Es nieselt und der Himmel ist grau, nur die bunten Blätter an den Bäumen zeugen davon, dass wir noch nicht im November sind. Diese beiden Damspießer üben fleißig, was ihnen in die Wiege gelegt wurde. Die Damhirschbrunft beginnt nun langsam und ich hoffe auf ein paar schöne Fotos in den nächsen Wochen. Doch vererst ist Ruhe eingekehrt im Brook und langsam bereitet sich die Natur auf den nahenden Winter vor.