und Ruhe auf dem Hof einkehrt, erwacht im Giebel des Stalles die Schleiereule zum Leben und schaut aus ihrem Unterstand um auf Jagd nach Mäusen zu gehen. Besonders in windstillen Nächten fliegt sie im Tiefflug über Wiesen und an Wegen entlang, oder wartet auf Pfählen auf Geräusche ihrer Beute. Bei starkem Wind oder Regen fällt die Jagd deshalb aus. Plötzlich erscheint sie im Ausflugloch und schaut hinaus, nachdem sie zu Beginn der Dämmerung langsam wach geworden ist. Dann mustert sie mit wippendem Kopf die Umgebung entlang des Scheunengiebels, bis sie ausfliegt und zuerst irgendwo in der Nähe landet. Oft hört man sie direkt vom Scheunendach von wo aus sie die Umgebung sondiert. Dabei zischt und faucht sie und es klingt gar unheimlich. Nur schemenhaft sieht man sie dann im letzten Abendlicht dahinfliegen. 

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