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Traditionell sind die Monate Juli und August relativ schlechte Monate zum Fotografieren. Nun ist die Vegetation üppig, unter dem Blätterdach der Bäume ist es stockfinster und man sieht vor Blättern nichts, das Gras auf den Wiesen steht hoch, Brennessel, Diesteln und Dornen sind hüfthoch und die Tierwelt kann sich gut verstecken. Die meisten Jungvögel sind im August bereits ausgeflogen und so bedarf es viel Glück, mal etwas vor die Kamera zu bekommen.

Diesen Schwarzspecht fand ich im Nienwohlder Moor, als er an einer abgestorbenen Birke nach Larven im modrigen Holz suchte. Der Schwarzspecht ist der größte europäische Specht und kann auf Grund seiner Farbe und Größe schnell als Krähe durchgehen, wenn nicht die auffalende rote Kappe und der lange Hals wäre. Er nistet in alten Buchen- und Eichenwäldern. Seine verlassenen Höhlen werden gerne auch von Hohltaube und Raufußkautz bewohnt.

Schwarzspecht bei der Nahrungssuche im Nienwohlder Moor

Schwarzspecht bei der Nahrungssuche im Nienwohlder Moor