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sagte mir ein Fotofreund und meinte den kleinen Gesellen, der doch arg selten geworden ist und auf der Roten Liste der stark gefährdeten Brutvögel Deutschlands steht, sich im hohen Gras aufhält, heimlich ist und gar nicht gerne gesehen werden will. Dazu bedarf es extensiv genutzter feuchter Wiesen oder Moorwiesen, die mit Brennesseln, Schilfgras, Seggen und Pfeifengras durchwachsen sind. Die Rede ist vom Wachtelkönig, der mit seinem lautem Krrrr Krrrr in der Nacht, einen wahnsinnig machen kann. Ich, als alter Radio- und Fernsehtechniker hätte gesagt: Der klingt wie eine alte Kathodenstrahlröhre, bei der die Hochspannung von der Anodenkappe nach Masse überspringt. Ein fast mechanisch technisches Geräusch, welches dieser Vogel, der die Größe eines Rebhuhns hat, wiederholend von sich gibt. Aus diesem Grund, wird er auch „Wiesenknarrer“ genannt. Trotz seines eher plumpen Aussehens ist er ein geschickter Langstreckenzieher, den es im Winter bis nach Ostafrika führt.

Wachtelkönig

Wachtelkönig