Noch in der Dunkelheit ist aufstehen angesagt. Draußen hört man die Zikaden zirpen. Schnell eine Tasse Kaffee und einen Obstquark und dann geht es raus von der Pangolin Chobe Lodge in den Chobe Nationalpark. Der Toyota Landcruiser Diesel, ohne Turbolader mit 4,1 Ltr Hubraum und 121 PS, hat Kraft ohne Ende und ist robust, wie ein Panzer und das muss er auch sein, wenn er durch den tiefen Sand des Nationalparks fährt. Armdicke Bäume, werden einfach umgefahren, wenn es die Situation erlaubt und auch tiefe Wasserdurchfahrten stellen kein Problem dar.
Das Wetter trübt sich mittlerweile ein und abendliche Wetterleuchten zeugen davon, dass die Regenzeit bevorsteht, die in diesem Teil Afrikas im Sommer ist. Die Tagestemperaturen liegen nun zwischen mitzunehmen. Kaum ist die Sonne aufgegangen, ist das schönste Licht zum Fotografieren und die Tiere sind aktiv, bis das die Sonne gegen Mittag unbarmherzig auch den meisten Tieren eine Ruhezeit unter Bäumen aufzwingt. Nur die Flußpferde tummeln sich im Wasser und tauchen urplötzlich im Fluß auf und einige Antilopenarten, scheint die mittägliche Sonne wenig auszumachen. Gegen 11:00 Uhr sind wir dann wieder zum späten Frühstück zurück und die Speicherkarten können gesichert werden, bevor es gegen 15:00 Uhr abermals zum Gamedrive in den Sonnenuntergang geht.32°C und 36°C und nachts kühlt es auf angenehme 20°C ab und es ist ratsam eine leichte Jacke gegen den Fahrtwind und eine Regenjacke, vor aufziehenden Gewittern auf den Gamedrives