musste herhalten, mangels geeigneter Motive in diesem bisher für mich recht erfolglosem Jahr. Und doch ist es immer wieder schön zu sehen, dass es ihm gut geht. Ein Jahr habe ich ihn nun nicht mehr besucht und als ich dort im Wald saß, den Tarnumhang übergeworfen und darauf wartete, dass er sich zeigt, dachte ich, die Zeit wäre stehen geblieben. Eine Stunde dauerte es, bis er wieder aus seiner Höhle hervorkrabbelte, denn als ich kam, versteckte er sich schnell. Erst verstohlen, mit einem Auge blinzelnd, schob er sich  langsam empor. Die Luft war rein, empfand er und ich saß regungslos unter meinem Umhang. Nun zeigte er sich so, wie er immer den Tag verträumt in seinem alten Kirschbaum sitzt und auf die Nacht wartet, um auf Jagd zu gehen.

 

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