Dock Elbe 17

ist ein Trockendock der Blohm & Voss-Werft im Hamburger Hafen, direkt gegenüber den Landungsbrücken. Hier werden Schiffsreparaturen von Schiffen bis über 350m Länge durchgeführt. Am gestrigen Tag, stand die MS Oriana, ein 260m langes Kreuzfahrtschiff der P&O Cruises im Dock 17, um gewartet und umfangreich repariert zu werden. 201621128_l6a8728-kopie

Ein Wintergast aus der Taigazone

…ist der Seidenschwanz, der in manchen Wintern invasionsartig als Schwarm einfällt. Ob es ein Zeichen für einen strengen Winter ist, der erwartet werden kann, oder an fehlenden Nahrungsbeständen im Norden liegt? In diesem Jahr kann man die Seidenschwänze häufiger sehen, als in anderen Jahren. Sie ernähren sich im Winter hauptsächlich von den an den Bäumen übriggebliebenen Beeren von Eberesche, Wacholder oder Weißdorn, aber auch hängen gebliebenen Äpfeln, gehören auf ihren Speiseplan. Mit dem Alkoholgehalt von überreifen Früchten, kommt der Seidenschwanz im übrigen sehr gut klar – er hat eine außergewöhnlich große Leber. Im Sommer ernährt er sich jedoch hauptsächlich von Insekten. Der Seidenschwanz braucht täglich etwa die doppelte Menge seines Körpergewichts an Nahrung.20161122_45i2500-kopie

Die Wasseramsel ist zurück

aus dem hohen Norden, wo sie den Sommer verbracht hat. Jetzt, wo die Gewässer in Norwegen und Schweden zufrieren, findet sie an einer Fischtreppe ganz in der Nähe meines Zuhauses, im strömungsreichen und sauerstoffreichen Wasser Larven der Köcherfliege, Eintagsfliege und Mückenlarven. Mit etwas Glück bleibt sie bis zum Spätwinter um dann wieder Richtung Norden aufzubrechen. Die Wasseramsel sieht zwar der Amsel ähnlich, ist aber nicht mir ihr verwandt. Eher ist sie dem Zaunkönig zuzuordnen. Auf dem Bild kann man hinter ihr zwei bohnenähnliche, braune Körner sehen. Hierbei handelt es sich um unverdauliche Nahrungsreste, die die Wasseramsel auswürgt, ähnlich, wie es Eulen mit den Gewöllen tun.

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